TRUMPF wählt erneut Storage und Backup von NetApp und realisiert effiziente und agile IT

Kundenprofil

Die TRUMPF Gruppe (www.trumpf.com) zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der Fertigungstechnik. Unter dem Dach einer Holding sind drei Geschäftsbereiche zusammengefasst: Werkzeugmaschinen, Lasertechnik/Elektronik und Medizintechnik. Kerngeschäft sind Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung zum Stanzen und Umformen, für die Laserbearbeitung und zum Biegen. Im Bereich industrieller Laser und Lasersysteme ist das Unternehmen mit Stammsitz in Ditzingen nahe Stuttgart Technologie- und Weltmarktführer.

Mit rund 60 Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, aber auch in Amerika und Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, China, Frankreich, Großbritannien, Japan, Mexiko, Österreich, Polen, in der Schweiz, in Singapur, Tschechien und den USA. Im Geschäftsjahr 2011/12 erzielte das Unternehmen mit rund 9.600 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 2,33 Milliarden Euro.

Die Herausforderung

Datenwachstum und Performance

TRUMPF hat seine IT-Infrastruktur seit 2001 vom Networked Storage für vereinfachtes File-Management und höhere Verfügbarkeit sukzessive auf NetApp Lösungen aufgebaut. Die zentrale Produktivumgebung basiert seit längerem auf einer immer wieder aktualisierten NetApp MetroCluster Lösung. In der Zentrale in Ditzingen haben zirka 2.500 User darauf Zugriff. Wachsende Anforderungen aufgrund der Virtualisierung der Server, aber auch Datenwachstum im Fileservice-Bereich hatten Kapazität und Perfor-mance des bisherigen Systems an die Grenzen gebracht.


“Wir verstehen uns innerhalb der TRUMPF Gruppe als Dienstleister und Business Enabler. Umso wichtiger ist es, dass wir die Service-Performance um den Faktor sechs steigern konnten und weiterhin die gewohnte Hochverfügbarkeit bieten.“

Mathias Staiger
Abteilungsleiter IT-Infrastruktur, TRUMPF


Eine Auffrischung des bisherigen Systems sollte generell mehr Perfor-mance und Flexibilität bringen, außer-dem das Datenwachstum in den Griff bekommen. Im CIFS-Bereich werden durchschnittlich 20% Datenwachstum verzeichnet, im Storage Area Network (SAN) sind es durchschnittlich 30%, wobei es immer wieder zu Kapazitätsspitzen kommt. Die Ursachen: Zum einen reduziert das IT-Team den Hardware-Aufwand im Datacenter durch den Wechsel auf Blade-Systeme und virtualisierte Server im SAN. Zum anderen schlägt der Trend zur multimedialen Aufbereitung von Dokumenten und Präsentationen zu Buche.

Die Lösung

Hochverfügbarkeit mit Backup Staging

Die erneute Entscheidung für NetApp war nicht gesetzt. Das IT-Team zog mehrere Hersteller in Betracht und evaluierte die neuesten Lösungen. Ausschlaggebend für NetApp waren in erster Linie:

  • Reduzierung des Betriebsaufwands,
  • minimale Komplexität,
  • geringe bis keine Zusatzprodukte weiterer Hersteller,
  • vereinfachte Migration zur nächsten Systemgeneration.

Der Vorteil: Eine Storage-Infrastruktur aus einem Guss, die den SAN- und den CIFS-Bereich in einem System abdeckt und ein mehrstufiges Daten-sicherungskonzept integriert. NetApp Partner tproneth berät TRUMPF in allen Storage-Fragen und unterstützt das IT-Team zusammen mit den Experten von NetApp beim Sizing und der laufenden Optimierung der Infra-struktur für Storage und Backup.

TRUMPF setzt zwei redundante NetApp FAS6210 Systeme mit Metro-Cluster-Konfiguration und synchroner Datenreplizierung ein, um die Pro-duktivumgebung hochverfügbar und performant abzubilden. Aufgrund der Unified-Architektur der Systeme erfolgt der Datenservice teils über Network Attached Storage und teils über Storage Area Network (SAN) mit IP oder Fibre Channel als Protokoll.

„NetApp hält seine Versprechen und hört dem Kunden zu. Es wird offen gesagt, was möglich ist und was nicht, und es werden unbürokratische Lösungen gefunden“, sagt Mathias Staiger, Abteilungsleiter IT-Infrastruk-tur bei TRUMPF, anerkennend. „Die Migration auf die neuen Systeme war gut geplant, abgestimmt und unterstützt. Alles lief problemlos nach Plan.“

Eine FAS3240 dient als sekundärer Storage der Sicherung der Daten. In Kombination mit der NetApp Snapshot Technologie und einer Bandbibliothek von IBM wurde ein hocheffektives Disk-to-Disk-Tape Backup-Szenario realisiert: Schnelle Snapshots der Daten auf dem Pro-duktivspeicher werden mit Hilfe der NetApp Software SnapVault gebündelt und mittels SnapMirror unmittel-bar auf den Backup Storage repliziert. Von dort werden die Snapshots mit-tels Symantec NetBackup auf Band gesichert.

Das so erreichte Staging des Back-ups hat einen großen Vorteil: Die Produktivumgebung wird entlastet, da die Sicherung auf Tape nicht mehr direkt vom primären Storage erfolgt, sondern vom zwischengeschalte-ten Backup Storage. Dies wirkt sich günstig auf die Performance aus. Darüber hinaus sorgt eine dezidierte Netzwerkverbindung dafür, dass der Datenverkehr der User unbeeinträch-tigt bleibt. NetApp Software-Funktionen wie Deduplizierung redundanter Daten, Replizierung von Daten – auch auf Systemen anderer Hersteller, sowie Komprimierung der Backup-Daten für den Transfer über Remoteleitungen, geben TRUMPF die Möglichkeit, an kleineren Standorten die Infrastruk-tur zu reduzieren und den Backup-Aufwand zu verringern. Statt lokaler Sicherungen können die Backups zentralisiert werden, was unter anderem Fehlerquellen ausschalten hilft und die Unterstützung der User verbessert.

Die Vorteile

Beschleunigte Businessprozesse

Die NetApp Storage-Systeme bieten eine agile Plattform für die physischen und virtualisierten Serverumgebungen bei TRUMPF. Virtualisierung hat Vor-rang, so dass bei Hardware-Bestel-lungen der Fachabteilungen geprüft wird, ob auch ein virtueller Server die Ziele erreichen kann. Der große Vorteil ist die Einbindung in ein Business Continuity-Konzept auf Storage- und Serverseite. Die mit VMware vSphere virtualisierten Server werden mit SAN-Anbindung auf dem NetApp Storage gehostet. VMware vMotion sorgt für die nötige Beweglichkeit der virtuellen Server, da in der Produktivumgebung mit 24/7 Verfügbarkeit sehr geringe Ausfall- oder Wartungszeiten benötigt werden. NetApp Storage erfüllt auch diese Anforderung: Einer der beiden Storage-Controller lässt sich vorüber-gehend stilllegen. Der Datenservice läuft ohne Unterbrechung weiter.

Neben der virtuellen Serverumgebung liegen auch die Microsoft Exchange Datenbanken mit zirka 5.500 Mail-boxen sowie eine Reihe von Microsoft SQL Server Datenbanken auf dem SAN Storage. Auch die Abteilungen für die Entwicklung von Anwendungs-software nutzen die Plattform. Darüber hinaus wird eine FAS2040 für die Archivierung der Dokumente des SAP-Systems genutzt.

Das IT-Team ist heute in der Lage, für alle Anwendungen eine deutlich höhere Performance zu bieten. Das Laden und Speichern von Dateien ist spürbar schneller geworden, was sich auf sämtliche Abläufe und Unterneh-menssparten positiv auswirkt und zur Produktivität beiträgt – und die Rolle der IT im Unternehmen stärkt.

„Ohne die IT funktioniert heute kaum ein Unternehmen mehr. Wir verstehen uns innerhalb der TRUMPF Gruppe als Dienstleister und Business Enabler. Wir übernehmen Betriebsaufgaben, Prozesse für Entwicklung und Abwicklung oder Kommunikation, außerdem Design von Anwendungs-prototypen“, so Mathias Staiger. „Umso wichtiger ist es, dass wir die Service-Performance um den Faktor sechs steigern konnten und weiterhin die gewohnte Hochverfügbarkeit bie-ten. Dazu benötigen wir eine perfor-mante und redundante Infrastruktur, die schnell agieren kann. Mit NetApp erreichen wir das.“

Datacenter-Effizienz gesteigert

Dass sich der Umstieg auf die FAS6210 Systeme und die Restruk-turierung des Backups ausgezahlt haben, lässt sich eindrucksvoll belegen: Die Laufzeit eines Voll-Backups von Disk auf Tape hat sich von mehreren Tagen auf 24 Stunden verkürzt. Der tägliche Betriebsauf-wand sank um etwa 75% auf cirka eine Stunde. Dies liegt nicht zuletzt an der höheren Gesamtstabilität und dem größeren Ressourcenpool. So sind weniger administrative Eingriffe erforderlich. Da das Wachstum im Fileservice-Bereich nach wie vor sehr hoch ist, wurde die Plattenkapazität bereits weiter erhöht. Dank Storage-Virtualisierung sind Erweiterungen bei NetApp sehr einfach und ohne Beein-trächtigung des laufenden Betriebs durchführbar.

Auch bei der neuen Datensicherungslösung hat sich der interne Verwaltungsaufwand verringert. Die Erwartung, die Backup-Dauer von zwei Stunden inklusive Prüfung und Abgleichung auf 30 Minuten zu sen-ken, hat sich erfüllt. „Die NetApp Snapshot-Technologie ist schnell. Das zeigt sich nicht nur beim Backup, sondern auch bei der Rücksicherung verlorener Daten. Insgesamt haben wir positive Rückmeldungen der User – gerade auch bei der Performance“, sagt Mathias Staiger. Die Effizienz der neuen Infrastruktur wirkt sich auch an anderer Stelle positiv aus: TRUMPF ist in der Lage, bei gleicher Stellfläche und weniger Energieaufwand die dop-pelte Menge an Speicherkapazität zu hosten.

Die Infrastruktur bei TRUMPF wird mit Sicherheit weiter wachsen. Dem-nächst werden z.B. die Verbindungen zwischen den zentralen IT-Diensten in Ditzingen und den größeren Toch-tergesellschaften, die ebenfalls über die tproneth mit NetApp Storage aus-gestattet sind, optimiert, um stand-ortübergreifende Aktivitäten besser unterstützen zu können.

 


“NetApp hält seine Versprechen und hört dem Kunden zu. Es wird offen gesagt, was möglich ist und was nicht, und es werden unbürokratische Lösungen gefunden.“

Mathias Staiger
Abteilungsleiter IT-Infrastruktur, TRUMPF


 

Lösungskomponenten 

NetApp Produkte

2x FAS6210 MetroCluster
FAS3240 (Backup)

FAS 2040 (Archivierung)
SnapManager
SnapMirror
SnapRestore
Snapshot
SnapVault
SyncMirror

 

Protokolle

FC, CIFS, iSCSI

Produkte anderer Anbieter

Symantec NetBackup
VMware ESX Server 5.0.1
VMware vCenter 5.0.1

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